Wo er hinkommt, zieht er die Menschen scharenweise an. Sie stehen mehrere Stunden lang an, nur um von diesem Mann, der gerne als “schwarzer Kennedy” bezeichnet wird, ein Autorgramm zu erhaschen. Die Rede ist von Barack Obama, Amerikas neuer Hoffnungsstern im Kampf um die Präsidentschaft der Vereinigten Staaten. Seine Popularität ist groß und jeder reisst sich förmlich um die Eintrittskarten, wo immer er auftritt.
Doch was hat dieser Mann, dass er die Massen so anziehen kann? Das Geheimnis ist sein Charisma, das er, wie auch einst John F. Kennedy, ausstrahlt und die Menschen damit anzieht. Hinzu kommt seine unkonventionelle Art. Statt sich eine Krawatte umzubinden, erscheint er bei seinen Veranstaltungen mit offenem Hemd und sportlichem Sakko. Auch hat er kein Problem damit, zu seinen Lastern zu stehen. Und da verschafft ihm eine gewisse Nähe zu den Wählern, die in ihm “einen von ihnen sehen”.
Aber auch politisch kann er überzeugen, denn mittlerweile stehen zwei Drittel der Amerikaner nicht mehr hinter der Politik von George W. Bush und sie sehnen sich nach dem Ende des Irakkrieges. Und bei diesem Thema kann Barack Obama deutlich punkten, ist er doch schon seit Anbeginn des Krieges ein Gegner davon.
Amerika ist reif für einen neuen Präsidenten, der jung, intelligent und charismatisch ist, wie einst John F. Kennedy. Doch ist Amerika auch reif für einen schwarzen Präsidenten? Zu wünschen wäre es jedenfalls.
1 Kommentar ↓
1 DDH // Feb 2, 2008 at 22:09
In der Tat, das wäre zu wünschen!
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